Klaus ist schuld
Ihr wisst nicht genau wer Klaus ist? Werdet Ihr auch hier nicht
erfahren. Trotzdem trägt er die Hauptschuld am weiter unten
beschriebenen Verlauf der diesjährigen Winterfahrt.
Eigentlich hätte er sich ja auskennen müssen. Er ist nämlich
auf jeder Winterelbe von faltboot.de dabei. Und da er immer
mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, scheint er es nicht so
weit zu haben. Sozusagen sind ihm also Gewässer und
Teilnehmer bestens bekannt.
Er hätte es also wissen müssen. Trotzdem brachte er (als
bekennender Wenigtrinker) schon in der Aufbauphase eine
Flasche Rum unters Volk (siehe Bild links) und betrachtete
dann in aller Ruhe die weitere Entwicklung des Geschehens.
Ach so: Geplant (und durchgeführt) wurde eine Fahrt auf der
Elbe von Schöna bis Stadt Wehlen (23 km) bei wirklich
wunderschönem Winterwetter.
In der Faltbootaufbauphase ist es besonders wichtig, den
genauen Überblick über die Einzelteile zu behalten. In
diesem Jahr wurden wegen der Temperaturen von mindesten
vielen Grad Minus auch etliche Thermosflaschen mit
wärmendem und anregendem Inhalt und diverse andere
Getränkebehältnisse in die Boote eingebaut. Klaus sah also
schon zu Beginn, dass sein Plan aufgehen würde.
Zur Statistik: Am Start waren 18 Paddler mit 3 x RZ 85, 2 x
E 65, 1 x Z 80, 1 Kolibri und natürlich 1 Quotenklepper.
Toleriert wurde die Teilnahme von 4 nichtfaltbaren Booten
aus der Dresdner WW- und Seekayakszene.
Nachdem schon in der Aufbauphase dank der ständigen
Animation von Klaus die Hälfte der Getränke verbraucht war,
kam die Truppe irgendwann aufs Wasser. und es kam, wie
es kommen musste.
Einige Besatzungen fanden nicht die richtge Richtung
andere mussten sich hin und wieder am Ufer festhalten
Irgendwann trieb dann der Pulk in Königstein an. Da dort nach dem Augusthochwasser von früher über 10 Gaststätten erst
drei wieder geöffnet sind, war es gar nicht so leicht, die Truppe zu verpflegen. Dabei war für die meisten die Zufuhr von fester
Nahrung zwingend notwendig! Schließlich gelang es uns dann doch, die Wirtin vom "Sachsenstübel" zu überreden und sie
verpflegte nicht nur uns Einheimische sondern auch die Paddler aus Anhalt, Berlin, NRW und sogar aus Bayern.
Klaus hatte schon ernsthafte Bedenken über den weiteren Verlauf der Fahrt, denn die Truppe ging recht frisch ans Werk.
Für die einen war es ein stilles Dahingleiten
Für andere harte Paddelarbeit
Sogar die Berufsschifffahrt hatte ihre faltbootstörenden
Aktivitäten festumzugshalber diesmal ans Ufer verlegt
So konnten die Besatzungen also ungestört weiter
genießen und kamen mit entspannten Gesichtern an.
Und während in der Abendsonne die Boote abgebaut wurden
wurde auch für Nachschub an anregenden Getränken gesorgt
So sind alle auf ihre Kosten gekommen. Klaus vor allem. Als einziges DKV-Mitglied konnte er nämlich beobachten, wie sich
unorganisierte Paddler auf und am Wasser bewegen und dabei allen Klischees gerecht werden. Deswegen will Klaus auch im
Februar 2004 wiederkommen. Die anderen natürlich auch.

PS: Warum wir dann den Abend in einem dunklen Keller verbrachten und warum Klaus dort Elbwasser trank? Das ist wieder
eine ganz andere Geschichte und bestimmt erzählt die Euch der Normi irgendwann einmal am Lagerfeuer.