Abschnitt zwischen Uhyst (Delni Wujezd) und Spremberg (Grodk)
Richtpegel für die Befahrung Spreewitz (Sprjejcy)
160 = 4 Kubik, Befahrung möglich, Vorsicht mit Faltern an den Sohlschwellen, eventuell treideln
180 = 7 Kubik, Die meisten Sohlschwellen sind auch vorsichtig mit dem Falter zu befahren
200 = 12 Kubik, Auch Falter kommen problemlos über alle Sohlschwellen
300 = 40 Kubik, Der Fluß ist sehr schnell, Sog vor Wehren (ich bin aber schon bei 65 Kubik gefahren)
Bei meiner letzten Befahrung im Sommer 2006 cirka 5,5 Kubik

km Bemerkung
295,2Wehr 4m, rechts oder links umtragen (30 m)
Die folgende Kilometrierung bis zur Ruhlmühle (Rula) stimmt
nicht mehr mit der Wirklichkeit überein, durch die Verlegung
des Flusses wegen der Tagebauaufschlüssein den 70-er Jahren
ist die tatsächliche Strecke ungefähr 2 km kürzer geworden.
Da aber hin und wieder noch die alten km-Steine am Ufer stehen,
benutze ich die Altkilometrierung.
Die folgenden 7 km sind kanalisiert. Es ist aber in den letzten
Jahren aller Beton entfernt worden und die Natur hat das Ihre getan.
Es geht hindernisfrei und zügig auf einer Schneise durch den
Heidewald. Viele Vögel und Wild.
288,3Brücke B156, danach ehemalige Brücke für Bagger
Kurz danach findet die Spree wieder ihr altes Bett und nach und
nach entsteht der malerische Mühlenteich von Bärwalde (Bjerwald)
mit Seerosenteppichen, Angelbuchten, Zelt- und Badestellen.
Auch ich habe die Nacht am extra angelegten Badeteich (20 m vor dem
Wehr links) verbracht.
Übrigens ist hier die Sperrung (siehe km 315,7) auch offiziell aufgehoben.
Leider ist die alte Mühle verschwunden, dem Reiz des Teiches
tut das keinen Abbruch. Nach links zweigt jetzt übrigens die
Flutrinne zum ehemaligen Tagebau Lohsa (Laz) ab. Wenn es dort
genügend Wasser gibt, kann man die 4 km schon mal im WW-Boot
machen. Teilweise ziemlich betonig und steil!

Wehr am km 295,2 in der Abendsonne
Mühlteich am km 286,2 im Morgenlicht
286,2Wehr 5 m, rechts oder links umtragen (30m). Der folgende Abschnitt fließt frei durch den Heidewald.
283,6Einmündung Schöps (Seps) von rechts. Es folgt der letzte künstliche Abschnitt, nochmal 3 km.
280,3Wehr 4 m mit Kraftwerk an der ehemaligen Ortslage Tzschelln (Celno) Links umtragen (30m)
ab jetzt hat der Fluss wieder sein altes Flussbett und fließt nicht nur durch die Heide, sondern bildet mit ihr eine
Einheit. Blühende Ufer, romantische Plätze zum Angeln und Pausieren.
276,5Ruhlmühle (Rula) Wehr 4 m, schräg, wenn geöffnet, befahrbar. Auf dem rechts gegenen Biwakplatz ist
mittlerweile eine Art Festplatz entstanden, der an Wochenenden sogar bewirtschaftet wird. Aber schon einige Meter
weiter unten ist alles wie früher und kurz vor Neustadt (Nowe Mesto) hat die Dorfjugend rechts eine sehenswerte
"Badeanstalt" errichtet.
274,6Neustadt (Nowe Mesto), Einkaufsmöglichkeit und Gaststätten (besonders zu empfehlen ist die
"Sorbenscheune" - "Serbska Broznja" mit preiswerten und schmackhaften Regionalgerichten). Auf der Strecke bis
Spremberg (Grodk) folgen viele Sohlschwellen mit dazwischenliegenden ruhigen Abschnitten im Urwald und kurzen
Ausblicken auf malerische Heidedörfer. Insgesamt eine traumhafte Fahrt.
Blühende Ufer
Romantische Plätzchen
Abfahrt auf der Rula
269,1Spreewitz (Sprjejcy) unbedingt nach links in den Ort gehen und die
unter Denkmalschutz stehende Dorfstraße und das Kirchlein mit Friedhof
besichtigen
268,6Einmündung der Kleinen Spree von links (wird hier sorbisch Sprjewica
genannt)
266,5Zerre (Dretwa), Wehr 0,5 m, schräg, einfach befahrbar, auch als
leichte WW-Trainingsstelle nutzbar, herrlicher Biwakplatz
264,8 Trattendorf (Dubrawe), Wehr 2m, Einer können versuchen rechts durch
die Fischaufstiegsanlage zu fahren, Zweier müssen links umtragen (25 m)
260,9rechts Bootshaus der Spremberger Kanuten, wenn das Wehr rechts
geöffnet ist, können geübte Fahrer den Slalomkanal als Abkürzung nutzen,
ansonsten dorthin umtragen oder links der Hauptspree folgen
260,6Zentrum von Spremberg (Grodk) Mühlenwehr mit SB-Schleuse, von
dort Einkauf und Gaststätten nah

Der "Landlord-Steffen" beim Üben im
Wehr von Zerre (Dretwa)