Mittleres Erzgebirge
Das mittlere Erzgebirge wird durch die Flüsse Freiberger Mulde, Zschopau und Flöha und deren Nebenflüsse geprägt.
Diese entwässern die höchsten Kammlagen des Erzgebirges, haben also zur rechten Zeit relativ lange gutes Wasser.
Genau aus diesem Grunde hat aber auch die Wasserkraftmafia richtig zugeschlagen. Einige lohnende Abschnitte sind
aber (noch) übriggeblieben, allerdings kaum in den Hauptflüssen, sondern mehr in den Nebenbächen.
Lössnitz
Quelle: bei Großhartmannsdorf, ca. 540 m ü. NN
Mündung: rechts in Flöha unterhalb von Hohenfichte
Lauflänge: 18,0 km
Einzugsgebiet: 65 km²
Mittlere Abflußspende an Mündung: 0,74 m³/s
Befahrbarkeit beurteilen an sichtbaren Stellen zwischen Eppendorf und Hammerleubsdorf sowie an der Mühle im
Mündungsgebiet.

9,0OE Eppendorf, mögliche Einsatzstelle
8,5Wehr 0,6 m, schräg, sofort danach niedrige Brücke, Achtung
8,1Mühlengrundstück, ab jetzt Waldtal bis WW II
6,5niedrige Fußgängerbrücke, Straßenbrücke
5,5Wehr zu Fischteich 0,4 m, leichter Rücklauf
5,0Hammerleubsdorf
4,7Straßenbrücke, danach Wehr der Forellenzucht, 1,0 m, nach Besichtigung fahrbar
3,2Wehr am Beginn Fabrikgelände Lössnitztal, in Rechtskurve, 1,2 m schräg, Rücklauf, ab OE Lössnitztal
bis km 0,5 schneller mäandrierender Wiesenfluss mit schönen Uferbäumen
1,5niedrige Brücke am Heim Waldpark, danach Stufe 0,5 m mit Rücklauf
0,5hohe Mauern, Zunahme des Gefälles, ca 250 m WW II, danach rechts gute Aussatzstelle
0,0Mündung in Flöha, dort Aussetzen schwierig (Ufermauern)
Natzschung
Quelle: Erzgebirgskamm, Hochmoorfläche zwischen Kalek und Rudoltice (tsch. Seite), ca. 820 m ü. NN
Mündung: rechts in Flöha in Olbernhau, 468 m ü.NN
Lauflänge: 16,5 km
Einzugsgebiet: 84 km²
Mittlere Abflußspende an Mündung: 1,34 m³/s
Die Befahrbarkeit beurteilt man am besten am Pegel am Flusskilometer 4,6. Über 45 cm ab Lochmühle, über 65
cm ganzer Flusslauf, ab 100 cm wird es sehr schnell und wuchtig.
Die Natzschung, die bei unseren tschechischen Sportfreunden Nacetinsky potok heißt, bildet auf der gesamten
fahrbaren Strecke die Staatsgrenze zur tschechischen Republik. Es gibt keine gesetzliche Grundlage, eine
Befahrung zu verbieten. Allerdings sollte man das rechte Ufer nicht betreten und auch mit Kontrollen rechnen,
9,5 Einmündung Rübenauer Bach, möglicher Fahrtbeginn, ca. 610 m ü NN, zunächst WW I
9,2Wehr mit Ableitung, 0,7 m, fahrbar, Achtung auf Oberbalken
8,0Lochmühle, Wasserrückführung , kurz danach wird das Tal enger und der Fluss steiler, bis WW II+
6,8Steinbach von links, 585 ü. NN
5,5Töltzschbach von rechts 560 m ü NN
5,4Brücke
4,6links Pegel mit Fußgängerbrücke,
3,7Wehr 0,8 m, fahrbar, Beginn Ortslage Rothental, jetzt wieder maximal WW I+
3,0großes Fabrikgebäude
1,5Sägewerk, das Tal weitet sich
0,4Grenzübergang für Fussgänger, Saigerhüttengelände
0,0Mündung in Flöha, kurz vor Mündung Reste Einleitungsbauwerk, Abfall 0,5 m in Flöha, Achtung! Aussetzen
nach 20 m am rechten Ufer der Flöha, oben Parkplatz