Die ultimative Kajakexpedition
Mai 2006, Fotos: Matthias Naumann, Steffen Gauernack, Text: Roland Einert
Immer wieder lesen wir in den Hochglanzkajakmagazinen oder auf
den selbsternannten Premiumhardcorepaddelinternetseiten von den
Heldentaten eines Sebastian G., eines Olaf O.,. eines Manni E.
oder eines Fritze B. - alles von uns hochgeschätzte
Paddelkameraden.
Diese scheuen weder Mühe naoch Kosten, um ihre Boote auf dem
Rücken eines Trägers oder Maulesels (manchmal auch auf dem
eigenen) in die entlegensten Ecken dieser Welt zu tragen und sich
dann durch unbekannte Schluchten ins Tal zu stürzen.
Neben Paddeln im oberen Schwierigkeitsbereich geht es dann in
solchen Geschichten meist auch noch um Hunger und andere
Entbehrungen, um wilde Tiere und bösartige Ureinwohner, um die
Verwicklung in kriegerische Auseinandersetzungen oder gar um die
Suche nach dem Yeti.
Wer jetzt aber glaubt, man müsse für soche Erlebnisse nach Nepal
oder Sibirien, in den Iran oder den Kongo - der irrt. Man kann alle
diese Erlebnisse auch in Mitteleuropa haben.