Die Entscheidung am Misthaus
Im Örtchen Jizerka direkt auf dem Kamm des Isergebirges prüfen die Teilnehmer die Temperatur und
Menge des Wassers. An diesem 6. Mai 2006 sind die Hochmoorwiesen schon weitgehend schneefrei,
in den Wäldern liegt noch einiges an Schnee herum. Der Tag verspricht warm zu werden, also
entschließen wir uns zu starten.
Wir setzen in die Jizerka II etwas unterhalb vom "Misthaus" ein. Im Bach dürfte ein knapper Kubikmeter
fließen.
Zunächst ein harmloser Wiesenbach, später hübsches Wildwasser wird die Jizerka immer steiler, um sich dann mit 100 %o Gefälle der Jizera entgegen zu
stürzen. Die letzten 700 m sind dann schwerstes Wildwasser. Man kann aber davor recht einfach raus und das Boot auf dem rechts neben dem Fluss
verlaufenden Wanderweg bis nach unten tragen.
Also Boote auf die Schulter und los. Man konnte auch
streckenweise im knietiefen Schnee die Boote am
Cowtail hinter sich her schleifen. Leider gibt es von
diesem Streckenabschnitt keine Bilder, da die Knipser
selbst mit dem Transport ihrer Boote beschäftigt waren.

Unten angekommen, war die truppe eigentlich schon
ausgelaugt. Aber von hier aus war an ein "Zurück" schon
nicht mehr zu denken. Also wurden die letzten Resrven
vertilgt (links) und in froher Erwartung (rechts) bereitete
man sich auf den nächsten Abschnitt vor.